Alphastrahlung ist eine Teilchenstrahlung mit sehr geringer Reichweite, die mit einfachsten Mitteln (Papier) abgeschirmt werden kann. Es handelt sich dabei um Heliumkerne  bestehend aus zwei Protonen und zwei Neutronen).
Betastrahlung ist eine Teilchenstrahlung, die Elektronen aussendet und mit Materialien wie Plexiglas oder Aluminium abgeschirmt werden kann.
Gammastrahlung ist elektromagnetische Strahlung. Sie ist eine energiereiche, durchdringende und schwer abzuschirmende (Blei) Strahlung.

Eine Radon-Messung ist ein Muss zur Gesundheitsprävention


Radon ist in Gesteinen der Erde enthalten. Je nach geologischem Untergrund kann mehr oder weniger Radongas aus dem Boden und in das Gebäude hinein freigesetzt werden. Wenn das Haus im Keller oder Fundament nur geringfügig undicht ist oder Leckagen aufweist, dann kann das Radon ins Haus eindringen und sich ausbreiten. Das Haus kann wie ein Abluftkamin das Gas aus dem Boden saugen und die Radonkonzentration deutlich erhöhen. Am besten wäre es natürlich ein Grundstück vor der Bebauung auszumessen, um ggf. schon bei der Bauplanung richtige Maßnahmen vorsehen zu können.

Radon ist ein natürlich vorkommendes geschmack- und geruchloses, radioaktives Edelgas. Radon hat eine Halbwertszeit von 3,8 Tagen. Das gesundheitlich problematische Radon-222 (nachfolgend nur Radon genannt) entsteht bei radioaktivem Zerfall von Uran und ist ein Alphastrahler. Die weiteren radioaktiven Zerfallsprodukte von Radon sind Polonium-, Blei- und Wismut-Isotope. Im Gegensatz zu Radon lagern sich diese jedoch an Staubteilchen in der Luft oder an Oberflächen an.
Bitte beachten Sie auch! Weitere Quellen und Ursachen für eine erhöhte Radon-Emission können sein:
- Fracking in der großräumigeren Umgebung.
- Geothermieprojekte in der Region.
- Wärmepumpensysteme, die die Erdwärme nutzen

Radongas wird kontinuierlich im Erdboden gebildet. Granit ist eine der Hauptquellen gefolgt von Gneis, Basalt, Kies und Sand. Durch Bodenporen und Risse kann das Radongas im Boden nach oben steigen und je nach Dichtigkeit der Bodendeckschicht mehr oder weniger stark aus dem Boden austreten. Das bedeutet aber auch, dass die Radonkonzentration im Boden bzw. auf Grundstücksflächen kleinräumig stark variieren kann, und man deshalb nicht von der Konzentration eines Grundstückes auf die Belastung eines Nachbargrundstückes schließen kann.

Im Schwarzwald und auf der schwäbischen Alb können hohe Radonwerte auftreten, deshalb sollte hier vorsorglich gemessen werden. In Norddeutschland liegen typische Werte für Radonkonzentrationen im Freien bei ca. 20-25 Bq/m³. In Süddeutschland können Werte bis 300.00 Bq/m³ auftreten. Die durchschnittliche Radonkonzentration in Innenräumen beträgt ca. 50 Bq/m³.

Radioaktivität in unserer Umwelt
Die Gesundheitsproblematik ist inzwischen durch viele Studien, die seit 1990 in Deutschland und weltweit durchgeführt wurden belegt. Im Vergleich zur gesundheitlichen Auswirkung von radioaktivem Radongas sind die weiteren natürlichen Strahlenbelastungen als gering einzustufen. Radon, das im Bodengestein freigesetzt wird, kann an erdberührenden Bereichen des Hauses über Leckstellen, Risse und Hauseinführungen von Kabeln etc. ins Hausinnere, das heißt, den Keller und von dort aus ins gesamte Haus gelangen. Über undichte Kellertüren oder über offene Treppenhäuser und einem Temperaturgefälle zwischen Keller und den oberen Geschossen, kann die radonhaltige Luft durch einen sogenannten Kamineffekt (Unterdruck) im ganzen Haus verteilt werden. Nur noch selten treten Fälle auf, bei denen Radon direkt aus Baumaterialien austritt. Auch die Freisetzung von Radon aus dem Trinkwasser spiel in Europa nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Richtwerte:
1990 wurde von der EU empfohlen im Jahresdurchschnitt einen Referenzwert von 400 Bq/m³ (entsprechend 20 mSv) in Wohnräumen nicht zu überschreiten. In neu zu errichtenden Häusern soll ein Wert von 200 Bq/m³ (10 mSv) nicht überschritten werden.
1994 empfiehlt die Strahlenschutzkommision in Deutschland einen Richtwert von 250 Bq/m³. Bei Werten größer 1.000 Bq/m³ gilt das Haus als sanierungsbedürftig.
Bis spätestens 2018 sollen europaweit Empfehlungen ausgesprochen und flächendeckend Messungen durchgeführt werden. Es ist davon auszugehen, dass die neuen empfohlenen Referenzwerte bei 100 Bq/m³ liegen werden, da die neusten Forschungsergebnisse schon ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko zwischen 100 und 199 Bq/m³ nachweisen.

Thomas Ehmann, 72186 Empfingen,  Hauptstraße 137,  Tel.: 07483 - 9127-265,  info@life-akademie.com


Natrliches, geruchloses Radongas vermeiden

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